Weinmuseum in Baden-Baden

Veröffentlicht in Gemeinderatsfraktion

Antrag auf nachhaltige Nutzung des ehemaligen Kinos in der Innenstadt.

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Mergen,

sehrt geehrter Herr Erster Bürgermeister Uhlig,

sehr geehrter Herr Wieland,

sehr geehrter Herr Börsig,

 

 

vor Kurzem haben wir die Sanierung „südliche Neustadt“ aufgrund einer sehr ausführlich dokumentierten und fundierten Analyse der GSE über den jetzigen Zustand beschlossen. Eines der prägendsten und zweifellos sanierungsbedürftigen Gebäude, ist der ehemalige Kinokomplex in der Lichtentaler Straße 55-59.

Um eine nachhaltige Entwicklung dort zu garantieren, auch im Sinne des städtebaulichen Entwicklungspans Baden-Baden 2020, schlage ich folgende Nutzung, für dieses zum Teil unter Denkmalschutz stehende Gebäude, vor:

Wir schlagen dem Eigentümer vor, eine „Mittelbadische Weinbank“ oder ein „Badisches Weingedächtnis“ oder so ähnlich, nach dem Vorbild der Banca Del Vino in Pollenzo, Nahe unserer Partnerstadt Moncalieri, einzurichten. Damit hätte er eine sichere, langfristige und werbeträchtige Investition für die Nutzung seines Gebäudes gesichert.

So präsentiert sich die Banca Del Vino auf ihrer Internetseite. 

Banca Del Vino                      

Piazza Vittorio Emanuele II, 13, 12042 Pollenzo,

https://www.bancadelvino.it/

 

Wir haben bei einem Besuch unserer Partnerstadt Moncalieri mit der Fraktion dieses Schloss besucht und sind von der Einrichtung sehr angetan gewesen. Das Schloss von Pollenzo war eine der Residenzen des Hauses Savoyen und wurde 1997 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

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Hier nun mein Vorschlag:

Im oberen Bereich des Gebäudes sollten Präsentationsmöglichkeiten geschaffen werden, um die einzelnen Weinbaugebiete anschaulich vorzustellen, unter Berücksichtigung der geographischen Gegebenheiten, Vorstellung der Orte, Anbaugebiete, Rebsorten, Weine etc.

Die Besucher und Kunden würden durch die historischen Räume zu einer Reise durch Baden-Badens Weinbaugebiete und der Umgebung mitgenommen.  Erläuternde Tafeln sollen informieren und die Neugier in Bezug auf Badische Weine und die Badische Weinkultur wecken.

In jedem dieser Räume oder auch auf ganzen Etagen, sollten dann alle Winzer, Genossenschaften, Weinhäuser u.a. die Möglichkeit bekommen, ihre Produkte vorzustellen. Weinproben für kleine Gruppen wären genau so gut möglich, wie ausführliche Informationsveranstaltungen für Gäste, die ein Event dort buchen könnten. Das kann in Zusammenarbeit mit der BBT und dem Congressveranstalter passieren. Direkt vor Ort kann man dann auch Weine bestellen und sie vom Hersteller liefern lassen.

In einem wunderbaren  Ambiente, mitten in der Stadt, in einem renovierten denkmalgeschütztem  Kellergewölbe, könnten diese Weine aus der Region und NUR diese nebst alkoholfreier Produkte der Region ausgeschenkt werden. Dazu kleine Winzerhäppchen, Vesperteller, etc. aber keine großen, warmen Gastronomieangebote.

Das Gebäude ist über den ÖPNV hervorragend während der gesamten Öffnungszeiten erreichbar, ist nahe der Tiefgarage am Augustaplatz, nahe der Parkplätze an der Ludwig-Wilhelm-Straße und auch fußläufig vom Kongresszentrum zu erreichen.

 

Ich denke, dieses Projekt hätte eine ähnliche Ausstrahlung wie die Geroldsauer Mühle und wäre auch eine gute Ergänzung dazu, ohne den gastronomischen Betrieben in der Umgebung zu schaden.

Mit freundlichen Grüßen,

Stadtrat

Werner Henn SPD Gemeinderatsfraktion

 

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